
Die Gesundheitskosten sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Vor diesem Hintergrund hat Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider im November 2024 den Runden Tisch «Kostendämpfung» ins Leben gerufen. Ziel dieses zweimal pro Jahr stattfindenden Treffens mit verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens ist es, gemeinsam neue, umsetzbare Massnahmen zu entwickeln, um den Anstieg der Gesundheitskosten zu bremsen.
Anlässlich des ersten Runden Tisches einigten sich die Teilnehmenden auf das Ziel, ab 2026 jährlich rund 300 Millionen Franken einzusparen. Beim Runden Tisch geht es um kurz- und mittelfristige Massnahmen. Dies in Ergänzung zu weiteren politischen Projekten, die schon laufen, wie z. B. der Umsetzung des Kostendämpfungspakets 2 und der Kostenziele, welche ebenfalls zentral sind für die Kostendämpfung. Die nächsten Treffen des Runden Tisches finden Ende Mai und im Oktober 2025 statt.
Von der Kostenentwicklung im Gesundheitswesen ist jede und jeder direkt betroffen – sei dies als Prämienzahlende, Patient:innen oder Mitarbeitende der Gesundheitsbranche. Neben den Vorschlägen zu möglichen kostendämpfenden Massnahmen der Teilnehmenden des Runden Tisches möchte Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider daher auch der Bevölkerung die Möglichkeit bieten, konkrete kostendämpfende Massnahmen in der OKP vorzuschlagen.
Alle Interessierten können ab heute bis zum 20. Juni 2025 konkrete Vorschläge im elektronischen Briefkasten einreichen. Die Teilnahme erfolgt vollständig anonym; eine individuelle Rückmeldung an die einzelnen Teilnehmenden wird es folglich nicht geben. Die Expertengruppe Runder Tisch Kostendämpfung wird die relevanten Eingaben prüfen und zielführende Vorschläge in ihre Arbeiten z. H. des Runden Tisches einfliessen lassen. Die weitere Arbeit an den Vorschlägen aus dem Briefkasten wird in der Folge über den Runden Tisch kommuniziert werden.
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