
Wenn es um medizinische Notfälle geht, zählt jede Minute. Mit der neuen Rettungswache in Bülach Nord stärkt das Spital Bülach deshalb nicht nur seine Infrastruktur, sondern vor allem die Notfallversorgung in der Region. Der Standort liegt unmittelbar bei der Autobahnzufahrt Bülach Nord und ermöglicht dem Rettungsdienst einen schnellen Anschluss an die Gemeinden im Zürcher Unterland. Für einzelne Einsatzgebiete verkürzen sich dadurch die Anfahrtswege.
«Mit der neuen Rettungswache schaffen wir einen wichtigen Mehrwert für die Rettungsdienstgemeinden und die Bevölkerung im Zürcher Unterland. Die zentrale Lage ermöglicht es unseren Teams, Einsatzorte in Teilen der Region schneller zu erreichen und die Menschen im Notfall rasch und professionell zu versorgen», sagt Sabrina Gänsbacher, CEO des Spitals Bülach.
Die neue Rettungswache ist ein weiterer Schritt in der Weiterentwicklung des Rettungsdienstes des Spitals Bülach. Neben dem Hauptstandort in Bülach ist der Rettungsdienst auch an den Standorten Kloten und Niederglatt vertreten. Der provisorische Standort für die Zeit der Bauarbeiten in Embrach entfällt. Mit vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug leistet der Rettungsdienst jährlich rund 8’400 Einsätze sowie zusätzlich etwa 950 Notarzteinsätze. Rund 60 Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter sind dafür rund um die Uhr im Einsatz.
Als einziges Akutspital im Zürcher Unterland versteht sich das Spital Bülach dabei als Teil eines regionalen Versorgungsnetzwerks. Der Rettungsdienst arbeitet eng mit Hausärztinnen und Hausärzten, Pflegeeinrichtungen, den Blaulichtorganisationen und den umliegenden Spitälern zusammen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten möglichst rasch an den für sie nächst geeigneten Versorgungsort zu bringen.
Mit der neuen Rettungswache schaffen wir einen wichtigen Mehrwert für die Rettungsdienstgemeinden und die Bevölkerung im Zürcher Unterland. Die zentrale Lage ermöglicht es unseren Teams, Einsatzorte in Teilen der Region schneller zu erreichen und die Menschen im Notfall rasch und professionell zu versorgen.
Sabrina Gänsbacher, CEO des Spitals Bülach
Die neue Rettungswache wurde in nur zehn Monaten Hauptbauzeit auf dem Gelände der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) errichtet. Auf rund 807 Quadratmetern Raumfläche über zwei Geschosse stehen dem Rettungsdienst künftig moderne Arbeits- und Aufenthaltsräume, Schulungs- und Sitzungsräume, Pikettzimmer sowie Lager- und Geräteräume zur Verfügung. Fünf Einstellplätze bieten Platz für vier Rettungsfahrzeuge und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Auch die Leitung des Rettungsdienstes ist am neuen Standort untergebracht.
Der Neubau wurde notwendig, weil am bisherigen Standort des Rettungsdienstes der neue Behandlungstrakt des Spitals Bülach entsteht. Während der Bauzeit war der Rettungsdienst vorübergehend in Embrach stationiert.
Nachhaltig gebaut
Auch bei der Planung und beim Bau wurden Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Die Rettungswache wurde in Holzbauweise und mit einem hohen Anteil an vorgefertigten Bauelementen erstellt. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach unterstützt die Energieversorgung des Gebäudes. Der erzeugte Solarstrom wird unter anderem für Heizung und Kühlung genutzt und unterstützt das Laden des Elektro-Notarztfahrzeugs. Mit seinem Farb- und Materialkonzept nimmt das Gebäude Bezug auf den angrenzenden Wald und fügt sich in die unmittelbare Umgebung ein.
Beitragsbild: Feierliches Durchschneiden des Eröffnungsbandes: Dr. med. univ. Sabrina Gänsbacher, CEO; Dr. med. Anna-Lea Silberschmidt, Stv. Ärztliche Leiterin Rettungsdienst; Reto Hintermeister; Leiter Rettungsdienst; Dr. med. Tobias Hübner, Chefarzt Anästhesiologie.