
Für eine erfolgreiche Umsetzung des Gesundheitsdatenraums Schweiz braucht es die Zusammenarbeit der Akteure, die im Schweizer Gesundheitswesen involviert sind. Sie wurden deshalb in die Entwicklung des Programms DigiSanté einbezogen und kontinuierlich über die Arbeiten informiert. Mit Blick auf die nun laufende Umsetzung der einzelnen Vorhaben von DigiSanté wird die partnerschaftliche und konstruktive Mitwirkung der verschiedenen Akteure noch wichtiger.
Am 1. Mai 2025 haben sich Vertretende von 43 Organisationen aus dem Gesundheitswesen getroffen und sich als strategisch-konzeptionelles Branchengremium im Programm DigiSanté konstituiert.
Das Gremium wird zuhanden des EDI Empfehlungen abgeben, wie die einzelnen Projekte fachlich und technisch aufeinander abgestimmt und priorisiert werden sollen. Das Gremium hat für die Jahre 2025 bis 2027 Mauro Welte, Leiter Digitalisierung von H+ und Stefan Wild, Vorstandsmitglied, IG eHealth zu seinen Co-Vorsitzenden gewählt.
Bis 2034 werden die DigiSanté-Projekte schrittweise in mehreren Phasen umgesetzt. Sie reichen von Rechtssetzungsvorhaben über infrastrukturelle Basisdienste bis hin zur Entwicklung von national abgestimmten Vorgaben für die Standardisierung.
Dabei handelt es sich mehrheitlich um Vorhaben, für die bereits Aufträge von Volk, Parlament oder Bundesrat bestehen. Das Branchengremium hat an seiner ersten Sitzung eine Subgruppe berufen, die bis zur nächsten Sitzung die Kriterien für die Priorisierung der Projekte erarbeiten soll. Eine nächste Sitzung zur zeitlichen Priorisierung der einzelnen Projekte ist für Mitte September 2025 geplant.
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