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7. April 2026

Physioswiss H+ und prio.swiss

Neue Tarifstruktur für Physiotherapie beim Bundesrat zur Genehmigung eingereicht

Die Tarifpartner Physioswiss, H+ und prio.swiss, der Verband Schweizer Krankenversicherer, haben die Verhandlungen über eine neue Tarifstruktur für physiotherapeutische Leistungen im KVG erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam reichten sie die Unterlagen dem Bundesrat zur Genehmigung ein.

Während knapp zwei Jahren haben die Tarifpartner Physioswiss, H+ und prio.swiss eine neue Tarifstruktur verhandelt. Am 2. April 2026 wurde diese dem Bundesrat zur Genehmigung eingereicht. Sie soll per 1. Januar 2027 eingeführt werden.

Mit der neuen Tarifstruktur konnte eine zeitgemässe, sachgerechte und faire Lösung sowohl für die Physiotherapeut:innen als auch für die Patient:innen geschaffen werden.

Mehr Transparenz und weniger Bürokratie

Mit der neuen Tarifstruktur erreichten die Tarifpartner einen wichtigen Meilenstein: Den Wechsel von einem Pauschal- zu einem Einzelleistungstarif mit Zeitkomponente. Somit erfolgt die Abrechnung physiotherapeutischer Leistungen künftig auch im KVG in Zeiteinheiten pro fünf Minuten.

Durch diese Änderungen wird die Abrechnung transparenter, was Rückfragen zwischen Physiotherapeut:innen sowie den Versicherern und somit den administrativen Aufwand reduziert.

Die Verhandlung und Berechnung dieser Leistungen und ihrer Bewertung basiert auf aktuellen und repräsentativen Leistungs- und Kostendaten.

Die neue Tarifstruktur bildet auch Leistungen im Rahmen des Sturzpräventionsprogramms ab.

Die neue Tarifstruktur ist zeitgemäss und zukunftsfähig. Sie bildet auch Leistungen im Rahmen des Sturzpräventionsprogramms ab. Zudem haben die Tarifpartner die Struktur differenzierter ausgestaltet, indem sie z.B. neu spezifische Positionen für Leistungen in Abwesenheit der Patient:innen oder die Robotik-Behandlung geschaffen haben. 

Die Tarifpartner sind sich einig: Mit der neuen Tarifstruktur konnte eine zeitgemässe, sachgerechte und faire Lösung sowohl für die Physiotherapeut:innen als auch für die Patient:innen geschaffen werden.

Beitragsbild: Canva

   

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