
Patient:innen werden heute häufig über mehrere Fachgebiete hinweg behandelt. Gleichzeitig verändern Digitalisierung, Präzisionsmedizin und die zunehmende Verlagerung von Behandlungen in den ambulanten Bereich den klinischen Alltag. Mit der neuen Organisation greift die Insel Gruppe diese Entwicklungen auf und schafft die Voraussetzungen für eine stärker vernetzte medizinische Versorgung.
«Mit der neuen Organisation bringen wir die medizinischen Fachgebiete näher zusammen, bündeln Verantwortlichkeiten und verkürzen Entscheidungswege. Das erleichtert die Zusammenarbeit im klinischen Alltag und ermöglicht besser abgestimmte Behandlungsabläufe. Davon profitieren unsere Mitarbeitenden und vor allem unsere Patient:innen», sagt Adrian Schmitter, Verwaltungsratspräsident der Insel Gruppe.
Die bisherigen zehn Medizinbereiche werden zu vier grösseren zusammengeführt: Chirurgie, Medizin, Integrierte Medizin und Querschnittsmedizin. Jeweils eine Vertretung aus Ärzteschaft, Pflege und Betriebswirtschaft leiten die künftigen Bereiche wie bis anhin.
Neu übernehmen die ärztlichen Co-Direktor:innen, welche die vier Bereiche verantworten, die direkte Führung der Klinik- und Institutsdirektor:innen. Mit einem höheren Führungspensum erhalten sie zudem mehr Zeit für die Führung und Weiterentwicklung ihrer Bereiche.
Die Insel Gruppe hat ihre Mitarbeitenden am 21. August 2026 über den Entscheid des Verwaltungsrats und die Umsetzung informiert. Die neue Struktur tritt am 1. Januar 2027 in Kraft. Anschliessend werden Organisation und Prozesse bis 2028 schrittweise auf die neue Struktur abgestimmt. Die Mitarbeitenden werden laufend über die Umsetzung informiert.
Beitragsbild: Inselspital, Universitätsspital Bern (Foto: Insel Gruppe)