
Der Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. med. Michael Kaess (siehe auch Interview «Mehr Früherkennung und niederschwellige Angebote») freut sich auf LinkedIn darüber, das die Kinder- und Jugendpsychiatrie der UPD Bern Teil des neuen Projekts sein wird.
Das Projekt SAMPO (Scalable Approach to Mental Illness and Self-Harm Prevention Online) erhält Fördermittel aus dem EU-Programm Horizon Europe, um einen neuen digitalen Ansatz zur Förderung psychischer Gesundheit und Prävention psychischer Belastungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu entwickeln.
Über vier Jahre wird ein gestuftes digitales Unterstützungsprogramm entwickelt, evaluiert und laufend angepasst, um psychische Gesundheitsförderung zugänglicher, skalierbarer und lebensnaher zu gestalten.
SAMPO reagiert auf die Herausforderung, dass Angebote zur psychischen Gesundheit oft fragmentiert und unzureichend in den Alltag junger Menschen integriert sind. Um diesem Bedarf zu begegnen, bündelt SAMPO drei zentrale Komponenten in einer gemeinsamen digitalen Plattform:
Das Programm wird im Rahmen einer gross angelegten randomisierten kontrollierten Studie in schulischen, beruflichen und universitären Kontexten mit rund 12 600 Teilnehmenden getestet. Junge Menschen und weitere Interessengruppen werden über Workshops, Fokusgruppen und Pilotphasen aktiv eingebunden, um die Angebote mitzugestalten.
Die Projektpartner
SAMPO wird von der Vrije Universiteit Brussel (VUB) in Belgien koordiniert und vereint acht Partner aus sechs europäischen Ländern. Das Konsortium bündelt Expertise aus Universitäten, Hochschulen und Unternehmen mit Spezialisierung auf digitale Gesundheitslösungen und Kommunikation. Zu den Partnern zählen das Karolinska Institutet (Schweden), die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd (Deutschland), die Universität Bern (Schweiz), die Karel de Grote Hogeschool (Belgien), die Medizinische Universität Wien (Österreich), die ReconWell GmbH (Deutschland) sowie LOBA – Globaz S.A. (Portugal).
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