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8. August 2025

Lesenswertes aus dem Spitex Magazin

«Ein Todesfall darf nie eine Randnotiz sein»

Der Tod ist ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. «Sogar in der Palliative Care spricht man viel öfters über das Sterben als über den Tod», sagt Regula Buder, stv. Geschäftsleiterin der Kinderspitex Nordwestschweiz in einem lesenswerten Interview des Spitex Magazins. Zu diesem Thema kommen unter dem Titel «Trauer ist nicht unprofessionell» auch vier Mitarbeitende der ambulanten Pflege aus vier Kantonen zu Wort.

«Beim Umgang mit toten Menschen kommen wir Pflegenden in direkten Kontakt mit unserer Endlichkeit und können den Tod damit nicht mehr verdrängen. Das kann die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden belasten. Eines meiner grossen Anliegen ist darum, dass wir bei der Spitex nicht nur die Fachkompetenz aller Mitarbeitenden im Umgang mit dem Sterben fördern, sondern auch im Umgang mit dem Tod», sagt die stv. Geschäftsleiterin der Kinderspitex Nordwestschweiz, Regula Buder, im Interview von Kathrin Morf.

Es ist wichtig, nicht nur die Fachkompetenz im Umgang mit dem Sterben zu fördern, sondern auch im Umgang mit dem Tod.

Regula Buder, stv. Geschäftsleiterin der Kinderspitex Nordwestschweiz

Zudem kommen im Beitrag von Kathrin Morf, Flora Guèry und Eva Zwahlen vier Mitarbeitende der ambulanten Pflege aus vier Kantonen zu Wort. Wichtige Aussagen, die sie machen sind:

Markus Bussinger, Pflegefachmann Psychiatrie bei der Spitex Seeland (BE): «Wir alle sollten unseren Schmerz über einen Todesfall beruflich und privat annehmen können – und ihn auf unsere ganz persönliche Art und Weise verarbeiten, bis er weniger wird.»

Martine Taccoz, Fachfrau Gesundheit (FaGe) bei der Spitex des Gesundheitsnetzes Saane: «Als Kind hatte ich grosse Angst vor dem Tod. Heute ist er Teil meines Lebens»

Anna Wagner, Pflegefachfrau im Palliativ- und Onko-Spitex-Team von SPITEX BASEL: «Jede Kultur, Religion und jeder Mensch ist einzigartig, entsprechend sind es auch die Reaktionen auf den Tod.» 

Salome Ruckstuhl, Pflegeexpertin im Berner Kinderhospiz allani:  «Eine Mama hat mir einmal gesagt, dass man nie näher dran ist an der Liebe wie beim ersten und letzten Atemzug des eigenen Kindes.» 

Beitragsbild: Canva

   

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