

Als medizinischer Direktor der Établissements hospitaliers du Nord vaudois (eHnv) fördert Dr. med. Julien Ombelli einen pragmatischen Ansatz, der in der Praxis verankert ist. «Die Notfallstationen sind zur Eintrittspforte zum System geworden. Aber nicht alles fällt in den Zuständigkeitsbereich der Spitäler», stellt er fest.
Die vernetzte Struktur der eHnv ermöglicht es, Patient:innen in die geeignete Einrichtung zu lenken und unnötige Spitalaufenthalte zu vermeiden: «Das Netzwerk sichert die Behandlungswege und integriert das Spital in das Versorgungsökosystem.» Bei den eHnv wandelt sich die Führung: weniger Hierarchieebenen, mehr Autonomie. Die Teams an der Front identifizieren Probleme und suchen Lösungen. Für Dr. Ombelli «kann kein Akteur allein auf die Komplexität der aktuellen Situationen reagieren». Dies wiederum unterstreicht die Bedeutung der Netzwerkarbeit, um die Abläufe reibungslos zu gestalten und die Kontiniuität der Versorgung zu stärken.
Beitragsbild: Hôpital d’Yverdon, eHnv (zvg)