
Die neue Kooperation ergänzt die wohnortnahe Betreuung in Uri durch Expertise einer spezialisierten Kinderwunschklinik. Dr. med. Panagiotis Kanellos, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe am KSU, betont: «Für die Paare bleiben wir die zentralen Ansprechpartner». Die Ärzt:innen am KSU koordinieren die gesamte Behandlung bei Bedarf gemeinsam mit Cada und führen sämtliche Untersuchungen und Interventionen durch, die in Altdorf möglich sind.
Die meisten Schritte während der Behandlungen, beispielsweise Ultraschallkontrollen oder die Abgabe von Kinderwunschmedikamenten, erfolgen weiterhin im KSU.
Dr. med. Panagiotis Kanellos, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe am Kantonsspital Uri (KSU)
Die Behandlung beginnt mit einem Erstgespräch am KSU. Bei der Frau erfolgen Abklärungen wie Hormonanalysen oder Ultraschalluntersuchungen von Gebärmutter und Eierstöcken. Beim Mann kann neu auch ein Spermiogramm durchgeführt werden – eine Untersuchung der Samenflüssigkeit. Die Ergebnisse des Spermiogramms werden durch das Labor von Cada validiert. Auf Basis dieser Befunde erstellt das KSU, gegebenenfalls gemeinsam mit den Spezialist:innen von Cada, einen individuellen Behandlungsplan.

Viele Behandlungen – darunter die intrauterine Insemination (IUI) – können wohnortnah in Altdorf erfolgen. Bei der IUI wird aufbereitetes Sperma mit einem dünnen Katheter direkt in die Gebärmutter eingebracht, um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.
Spezialisierte Verfahren wie das Einfrieren von Eizellen oder eine künstliche Befruchtung (IVF) finden bei Cada in Zürich statt. «Die meisten Schritte während diesen Behandlungen, beispielsweise Ultraschallkontrollen oder die Abgabe von Kinderwunschmedikamenten, erfolgen weiterhin im KSU.» erklärt Dr. med. Kanellos.
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