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6. Februar 2026

Neurodegenerations- und Demenz-Forschung

Marc Aurel Busche erhält den renommierten Rainwater Preis

Der Departementsleiter und Chefarzt demenzielle Erkrankungen der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER, Prof. Dr. Dr. med. Marc Aurel Busche, wird mit dem Rainwater-Preis 2026 für innovative Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet. Dieser Preis ist eine der renommiertesten internationalen Auszeichnungen im Bereich der Neurodegenerations- und Demenz-Forschung.

Die Rainwater Charitable Foundation (RCF) wurde 1991 vom Philanthropen Richard E. Rainwater gegründet und ist eine in den USA ansässige Organisation und ein führender unabhängiger Geldgeber für die Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen, bei denen krankhafte Tau Ablagerungen eine zentrale Rolle spielen.

Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen
Demenzforschung
Aurel Busche
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Der Rainwater Preis für innovative Nachwuchswissenschaftler:innen ehrt Forschende für ihre bahnbrechende Arbeit und ihr langfristiges Engagement in der neurodegenerativen Forschung und stellt bedeutende Mittel zur Unterstützung künftiger Studien bereit. (Foto: Canva)

Das Rainwater-Preisprogramm wurde ins Leben gerufen, um den wissenschaftlichen Fortschritt zu beschleunigen, indem Forschende ausgezeichnet werden, die in diesem Gebiet Vorreiter:innen sind durch wissenschaftliche Exzellenz, Führungsqualitäten und Innovation. Der Preis für innovative Nachwuchswissenschaftler:innen ehrt Forschende für ihre bahnbrechende Arbeit und ihr langfristiges Engagement in der neurodegenerativen Forschung und stellt bedeutende Mittel zur Unterstützung zukünftiger Studien bereit.

Prof. Dr. Dr. med. Marc Aurel Busche ist – parallel zu seiner klinischen Leitungsfunktion in der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER – Leiter des Labors für Gehirnalterung und Neurodegeneration am Departement für Biomedizin an der Universität Basel.

Prof. Aurel Busche verbindet in seiner Arbeit Grundlagenneurowissenschaft mit direkter klinischer Relevanz.

Mit seinem Team erforscht Prof. Busche, wie sich bei der Alzheimer Krankheit und verwandten Demenzerkrankungen bestimmte Eiweisse, darunter Amyloid-Beta und das Tau Protein, schon früh auf die Hirnfunktion auswirken. Ziel ist es, frühe Veränderungen im Gehirn zu erkennen, bevor es zu einem ausgeprägten Verlust von Nervenzellen kommt, und daraus neue Ansätze für frühere Diagnosen und bessere Behandlungen abzuleiten. Damit verbindet seine Arbeit Grundlagenneurowissenschaft mit direkter klinischer Relevanz.

«Diese Auszeichnung ist eine grosse Ehre für mein Team und mich», sagt Prof. Marc Aurel Busche. «Sie gibt uns Rückenwind, die nächsten Studien rascher umzusetzen und zu klären, wie krankhaft veränderte Tau Proteine die Hirnfunktion schon früh beeinträchtigen. Unser Ziel ist, daraus neue Ansätze für eine frühere Diagnose und wirksamere Behandlungen bei Demenzerkrankungen abzuleiten.»

Der Preis wird im Mai 2026 an der Tau Global Conference in Washington, D.C. verliehen und ist mit 200 000 US-Dollar dotiert.

Beitragsbild: Prof. Dr. Dr. med. Marc Aurel Busche, Departementsleiter und Chefarzt demenzielle Erkrankungen, Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER (Foto: zvg)

   

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