
Im Rahmen der ANQ-Qualitätsmessungen 2025 dokumentierten 104 Rehakliniken die Fortschritte, die ihre Patient:innen zwischen Klinikeintritt und Klinikaustritt erzielten. In jedem Rehabereich wurden behandlungsspezifische Qualitätsindikatoren wie Funktions- und Leistungsfähigkeit, somatische Beschwerden, Angst und Depression sowie gesundheitsbezogene Lebensqualität erhoben.
Die Messergebnisse der geriatrischen, internistischen, kardialen, muskuloskelettalen, neurologischen, onkologischen, paraplegiologischen, psychosomatischen und pulmonalen Rehabilitation sind auf dem ANQ-Webportal publiziert (zu den Messergebnissen). Die Ergebnisse geben den Kliniken wichtige Anhaltspunkte für ihre Qualitätsentwicklung.
Im Messjahr 2025 verbesserte sich der Gesundheitszustand der Patient:innen während der stationären Rehabilitation deutlich. Im Vergleich zum Vorjahr konnten sie ähnlich stark oder stärker von den Behandlungen profitieren. Ausserdem wurde erhoben, ob das mit den Patient:innen vereinbarte Behandlungsziel erreicht wurde. Während in den meisten Rehabereichen der Austritt nach Hause im Vordergrund stand, ging es in der Paraplegiologie primär um den Übertritt in eine Pflegeeinrichtung und in der Psychosomatik um die Rückkehr ins gesellschaftliche Leben. Die Erfolgsquote ist sehr hoch: Die Zielerreichung bewegte sich zwischen 94,1 Prozent in der geriatrischen und 99,1 Prozent in der kardialen Rehabilitation.
Die Wirksamkeit der Behandlungen zeigt sich auch in der erstmals durchgeführten 5-Jahres-Analyse der Funktionsfähigkeit im Alltag. In allen betreffenden Rehabereichen konnten die Patient:innen seit 2021 immer grössere Fortschritte erzielen. Insbesondere in der internistischen, muskuloskelettalen und onkologischen Rehabilitation gingen die Eintrittswerte und damit die Alltagsfähigkeiten zu Behandlungsbeginn zwar zurück, die Austrittswerte blieben jedoch konstant oder stiegen sogar an. Auch in der geriatrischen und der neurologischen Rehabilitation konnte die Funktionsfähigkeit seit 2021 zunehmend verbessert werden.
Im Messjahr 2025 wurden in allen Rehabereichen 98 071 Patientenfälle dokumentiert. Das mittlere Alter der Patient:innen lag zwischen 51,5 Jahren in der psychosomatischen und 83,7 Jahren in der geriatrischen Rehabilitation. Der Frauenanteil variierte zwischen 28,1 Prozent in der kardialen und 64,4 Prozent in der psychosomatischen Rehabilitation. In der pulmonalen Rehabilitation war der durchschnittliche Aufenthalt mit 20,1 Tagen am kürzesten, in der paraplegiologischen Rehabilitation mit 65,8 Tagen am längsten.
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