
Die Zusammenarbeit ist eine Antwort auf die zunehmenden Herausforderungen im Spitaleinkauf und entlang der Supply Chain. Steigende Kosten, volatile Märkte, Lieferengpässe und wachsende regulatorische Anforderungen erhöhen den Druck auf Einkaufs- und Logistikstrukturen.
«Die Anforderungen an Einkauf und Supply Chain nehmen kontinuierlich zu», sagt KSB-COO Elmi Osman. «Mit Asklepios gewinnen wir einen erfahrenen Partner, der uns dabei unterstützt, unsere Prozesse zukunftsfähig auszurichten und gleichzeitig Qualität, Wirtschaftlichkeit und Resilienz weiter zu stärken. Diese Zusammenarbeit ist für uns ein wichtiger strategischer Schritt, um den Einkauf langfristig als Erfolgsfaktor für die Patientenversorgung zu positionieren. Asklepios hat uns mit unternehmerischem Denken und einer ausserordentlich hohen Maturität in Einkaufs- und Supply-Chain-Prozessen überzeugt.»


Mit der Absichtserklärung legen das KSB und Asklepios den Grundstein für eine neue Form der Zusammenarbeit im Schweizer Gesundheitswesen. Dabei soll die umfassende Kompetenz des grossen deutschen Klinikverbunds in Einkauf, Handel, Lagerlogistik und Supply Chain gezielt für ein Schweizer Kantonsspital nutzbar gemacht werden.
Darüber hinaus verfolgen die Partner eine gemeinsame Perspektive: Die Schweizer Asklepios-Gesellschaft, die unter dem Namen Asklepios Swiss Supply AG auftritt, soll als eigenständige Gesellschaft für Einkauf, Handel, Logistik und Supply Chain aufgebaut werden. Neben dem Abschluss von Rahmenverträgen für Schweizer Spitäler und Gesundheitseinrichtungen soll die Asklepios Swiss Supply AG künftig die Erfahrung von Asklepios in der Schweiz bündeln und moderne Beschaffungs- und Logistikstrukturen etablieren.
Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Weiterentwicklung des Einkaufs von einer operativ geprägten Funktion zu einem strategischen Hebel für Versorgungssicherheit, Digitalisierung, Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Qualität. Die bestehenden Prozesse in Einkauf, Logistik und Supply Chain werden dafür gemeinsam analysiert, gezielt weiterentwickelt und in ein innovatives und zukunftsfähiges Versorgungskonzept überführt.
Dadurch sollen Kosten transparenter gesteuert, Prozesse effizienter ausgerichtet und die Wirtschaftlichkeit entlang der Versorgungs- und Beschaffungskette gestärkt werden – stets mit dem Ziel, Versorgungssicherheit und Qualität nachhaltig zu stärken sowie einen Mehrwert für Patient:innen, Gesundheitseinrichtungen und das Gesundheitssystem zu schaffen.
Asklepios ist mit rund 160 Gesundheitseinrichtungen und mehr als 70 000 Mitarbeitenden einer der führenden Gesundheitsdienstleister Deutschlands. Der Konzern verfügt über langjährige Erfahrung im strategischen und operativen Einkauf, in der Beschaffungslogistik sowie im Management komplexer Versorgungsstrukturen. Dazu gehören Handels- und Lieferkettenmanagement, hochautomatisierte Lager- und Logistikprozesse, digitale Beschaffungs- und Steuerungssysteme, Stammdaten- und Prozessmanagement sowie Vertrags- und Vergabemanagement.
Darüber hinaus entwickelt und betreibt Asklepios bereits integrierte Beschaffungs-, Versorgungs- und Logistikstrukturen für Gesundheitseinrichtungen. Durch gebündelte Einkaufsvolumina, standardisierte Prozesse, Zentrallagerstrukturen und moderne digitale Systeme stärkt Asklepios Liefer- und Versorgungssicherheit und schafft die Grundlage für eine wirtschaftliche und zugleich qualitativ hochwertige Patientenversorgung.
Beitragsbild: Gehen gemeinsame Wege: Vertreter von Asklepios und dem KSB. Von links nach rechts: Janis Gadanac, Leiter Konzernbereich Einkauf und Versorgung der Asklepios-Gruppe; Elmi Osman, COO KSB; Willem Strijker, Geschäftsführer der Asklepios Grosshandelsgesellschaft mbH; Daniel Heller, VRP KSB; Frédéric Stalder, Leiter Einkauf und Logistik des KSB; Jan Helge Textor, Bereichsleiter Einkauf der Asklepios Grosshandelsgesellschaft mbH. (Foto: KSB)