
Nach der erfolgreichen Stabilisierung der Finanzlage und der Umwandlung in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft im Jahr 2023 ist das Spital Uster bestens für die Zukunft gerüstet. «Mit klarem Fokus auf den Bestand und einem sorgfältigen Mitteleinsatz schaffen wir die Voraussetzungen für eine langfristig tragfähige und qualitativ hochstehende Versorgung in Uster», hält der Verwaltungsrat fest.
Mit Digitalisierung, Ambulantisierung und gezielten Investitionen setzen wir starke Impulse für eine moderne Gesundheitsversorgung und stärken das regionale Netzwerk.
Martin Werthmüller, CEO des Spitals Uster
Die Weiterentwicklung des Spitals Uster basiert auf einer fortschreitenden Digitalisierung und Ambulantisierung. Ziel ist es, Abläufe effizienter zu gestalten und den steigenden Bedarf an wohnortnahen, flexiblen Behandlungsangeboten bestmöglich abzudecken. Parallel dazu wird die Zusammenarbeit mit Hausärzt:innen, Heimen sowie regionalen Partnern vertieft. «Mit Digitalisierung, Ambulantisierung und gezielten Investitionen setzen wir starke Impulse für eine moderne Gesundheitsversorgung und stärken das regionale Netzwerk», betont CEO Martin Werthmüller.
Grundlage der baulichen Entwicklung bildet die Arealstrategie 2040+. Sie trägt dem demografischen Wandel, dem regionalen Bevölkerungswachstum und der zunehmenden ambulanten Behandlungen Rechnung. Der historisch gewachsene Gebäudekomplex wird schrittweise, modular und flexibel erweitert. Die Realisation der ersten Massnahmen erfolgt bis 2033 und stellt Versorgungssicherheit sowie Wirtschaftlichkeit ins Zentrum.
Als Kernprojekte der Arealstrategie wurden eine neue Notfallstation, ein ambulanter Operationssaal sowie ein Geburtspavillon definiert. Die neue Notfallstation, deren Inbetriebnahme für 2029 vorgesehen ist, stärkt die Qualität der Notfallversorgung. Sie verbessert die Privatsphäre der Patient:innen, ermöglicht eine bessere Überwachung und unterstützt klar strukturierte Abläufe. Eine integrierte Notfallpraxis als Fast-Track-Angebot entlastet zusätzlich die Notfallaufnahme.
Mit dem neuen ambulanten Operationssaal, der kurzfristig in Betrieb genommen werden kann, stärkt das Spital Uster das ambulante Leistungsangebot. Durch die klare Trennung ambulanter und stationärer Prozesse werden Abläufe optimiert, die stationären Kapazitäten entlastet, die betriebliche Effizienz erhöht und die konsequente Ausrichtung auf eine zukunftsgerichtete ambulante Versorgung unterstützt.
Ein besonderes Highlight ist ein Geburtspavillon in unmittelbarer Nähe zum Spital, welcher die familienzentrierte Geburtshilfe stärkt. Dieses Projekt wird von der Stiftung Geburt 3000 (lnvestorin), vom Geburtshaus Zürcher Oberland und dem Spital Uster gemeinsam realisiert.
Die Umsetzung der baulichen Projekte erfolgt schrittweise und in engem Dialog mit Anwohner:innen, Partner:innen sowie Behörden mit dem Ziel, die neuen Angebote zeitnah in Betrieb zu nehmen.
Beitragsbild: Spital Uster (zvg)