Spital Oberengadin in Samedan
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5. Februar 2026

Sanadura sichert Gesundheitsversorgung im Oberengadin

Die Stimmbürger:innen von neun Oberengadiner Gemeinden haben die Vorlagen zur Neuaufstellung der Gesundheitsversorgung angenommen. Diese neun Gemeinden entsprechen rund 63 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung. Damit ist ein entscheidender Grundstein gelegt, um die Gesundheitsversorgung im Oberengadin langfristig zu sichern.

Die Stimmbürger:innen von neun Oberengadiner Gemeinden haben der Gründung der öffentlich-rechtlichen Anstalt «Sanadura» zugestimmt. Sie wird künftig die Gesundheitsversorgung im Oberengadin steuern, Leistungen einkaufen oder selbst erbringen und dazu mit den Trägergemeinden Leistungsvereinbarungen für die Akut- und Langzeitpflege abschliessen (siehe auch Bericht: Letzte Chance für das Spital Oberengadin).

Dieses Abstimmungsergebnis schafft endlich wieder Perspektiven – für unsere Mitarbeitenden, für die Bevölkerung und für unsere Gäste im Oberengadin.

Selina Nicolay, SGO-Stiftungsratspräsidentin und Gemeindepräsidentin von Bever

Selina Nicolay, Stiftungsratspräsidentin der Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin (SGO) und Gemeindepräsidentin von Bever, zeigt sich erleichtert: «Dieses Abstimmungsergebnis schafft endlich wieder Perspektiven – für unsere Mitarbeitenden, für die Bevölkerung und für unsere Gäste im Oberengadin. Es ist zudem die entscheidende Grundlage, damit die Gesundheitsversorgung gewährleistet bleibt.»

Gleichzeitig dankt sie den Mitarbeitenden für ihre professionelle und engagierte Arbeit in einer Zeit, die von grosser Belastung und Unsicherheit geprägt war: «Sie leisten Tag für Tag Ausserordentliches – für die Bevölkerung und für unsere Gäste. Das verdient Anerkennung und Respekt.»

Zuoz und St. Moritz stimmen Anfang März ab

Über die Vorlagen entscheiden noch Zuoz am 4. März 2026 an der Gemeindeversammlung sowie St. Moritz am 8. März 2026 an der Urne. «Diese Abstimmungsergebnisse sind noch abzuwarten», so Nicolay. Danach kann «Sanadura» formell gegründet werden, damit die Gesundheitsversorgung auch über den 1. April 2026 hinaus nahtlos gewährleistet bleibt: Die SGO führt das Spital Oberengadin, die Alterszentren «Du Lac» und «Promulins» sowie die Spitex noch bis Ende März 2026.

Danach werden die beiden Alterszentren und die Spitex von «Sanadura» weitergeführt. Das Spital wird ab 1. April 2026 von der neuen Spital Oberengadin AG, ein Unternehmen der KSGR-Gruppe, in Samedan weiterbetrieben.

Beitragsbild: Spital Oberengadin in Samedan (zvg)

   

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