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10. Oktober 2022

PwC-Studie über die finanzielle Gesundheit der Spitäler

Tückische Kombination für die Spitäler

Inflation, Fachkräftemangel, starre Tarife: Die neueste Spitalstudie von PwC Schweiz zeigt eine für die Spitäler und Kliniken tückische Kombination auf.

Die Spuren der Pandemie sind gemäss der jüngsten Spitalumfrage von PwC Schweiz «Schweizer Spitäler: So gesund waren die Finanzen 2021» im operativen Betrieb der Leistungserbringer noch immer erkennbar und die steigende Inflation werde weitere hinzufügen. Und: Der Fachkräftemangel im Schweizer Gesundheitswesen spitzt sich zu.

  • 2040 werden fast 40 000 Pflegekräfte und rund 5500 Ärzt:innen fehlen.
  • Steigende Kosten und starre Tarifstrukturen dürften zukünftige Margen belasten.
  • Hält die Inflation an, sind weitere Tarif- und damit Prämienerhöhungen unvermeidlich.

Diese komplexen Herausforderungen meistert laut PwC nur, wer grundlegend und strukturell transformiert. Dazu finden sich in der Studie diverse Anknüpfungspunkte und Handlungsempfehlungen in sechs Handlungsfeldern zum Fachkräftemangel sowie zu weiteren finanziellen Themen. Zudem äussern sich namhafte Branchenvertreter:innen über ihre Erfahrungen aus der Praxis.

Gemäss Studie stehen insbesondere folgende regulatorischen Anpassungen an:

  • Die Versorgungsstrukturen hin zu Ökosystemen umformen,
  • ambulante Tarife einführen und
  • die Pflegeinitiative gezielt umsetzen.

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