
Der Branchenverband der Schweizer Krankenversicherer prio.swiss plädiert dafür, die Pflegeinitiative als Teil der bestehenden Reformen des Gesundheitssystems – Einheitliche Finanzierung (EFAS) und Tarifpartnerschaft – umzusetzen. So kann ohne neue Gesetzesgrundlage eine nachhaltige Finanzierung gewährleistet werden.
Die Massnahmen des Bundesrates würden zu einem Prämienanstieg von 2 bis 4 Prozent führen, und der Druck auf die öffentlichen Finanzen würde steigen, was kaum vertretbar ist. prio.swiss setzt sich für verlässliche und verifizierte Kostendaten ein und lehnt prospektive Tarifanpassungen ab. Der Krankenkassenverband bekräftigt zwar die Bedeutung der Pflege, plädiert jedoch für eine integrale Umsetzung und warnt vor kontraproduktiven Lösungen. Vermeintlich gute Lösungen sind zu vermeiden.
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