
Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen (SBK) hält die Umsetzung der Pflegeinitiative für unzureichend. Nach der Debatte im Nationalrat kritisieren Sophie Ley und Yvonne Ribi den Gesetzestext, der «so verwässert ist, dass er Gefahr läuft, wirkungslos zu werden».


Sie bedauern v.a. die Beibehaltung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 50 Stunden – «ein sehr schlechtes Signal für das Pflegepersonal». Der Personalmangel ist für den SBK auf zu belastende Arbeitsbedingungen zurückzuführen. «Eine bedarfsgerechte Personalausstattung ist ein wesentlicher Teil der Lösung», betont Yvonne Ribi. Ohne rasche Verbesserungen seien die Qualität der Pflege und die Patientensicherheit gefährdet.
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